Was ist Giro-e?

Giro-e ermöglicht Kunden, Gästen und Mitarbeitenden ohne Vorabregistrierung das direkte Bezahlen mit der vorhandenen Girokarte an einer Ladesäule. Individuell anpassbare Abrechnungsmodelle und weitere Anwendungsfelder sind in einem modernen Elektromobilitätskonzept eingebunden, das alle Forderungen nach Transparenz und Klarheit erfüllt.

Giro-e für alle

Die letzten Neuigkeiten

Giro-e Module in der Übersicht

 

Wir haben intensiv zugehört. Giro-e wurde in den letzten Monaten sehr stark weiter auf die Bedürfnisse des Marktes ausgerichtet. Einige Module decken nun auch spezielle Anforderungen ab.

  • Giro-e „classic“: Freischalten von Ladevorgängen nur mit der kontaktlosen Girokarte an Ladesäulen der mit uns kooperierenden Hardware-Partner und zeitnahe Abrechnung durch Einzug der Forderung beim Nutzer. Unser Kernprodukt besticht durch die einfache Anwendung.
  • Giro-e work: Nutzung des Ladepunktes im Unternehmen für eigene Dienstfahrzeuge, private E-Autos von Mitarbeitenden und Fahrzeuge von Gästen oder Nachbarn. Die jeweilige Abrechnung erfolgt vollautomatisch mit aussagekräftigen Statistiken.
  • Giro-e home: Mitarbeitenden zugeordnete Dienstfahrzeuge können am privaten Ladepunkt zu Hause aufgeladen werden. Regelmäßig erfolgt eine korrekt abgerechnete Stromgutschrift des Arbeitgebers an den Mitarbeitenden. Gleichzeitig kann der Ladepunkt für den privaten E-Auto-Zweitwagen oder für private Gäste kostenneutral genutzt werden. Verfügbar voraussichtlich ab Q4/2019.
  • Giro-e connect: Durch eine Kooperation mit Moovility.me können Ladevorgänge via App mit der Girokarte gestartet werden. Dies funktioniert auch dann, wenn die Ladesäule selbst noch nicht Giro-e fähig ist.
  • Giro-e billing: Als Betreiber von öffentlicher Ladeinfrastruktur können Sie die regelmäßigen Abrechnungen gegenüber den EMP, Ihre Roaming-Partner, komplett an Giro-e auslagern. Erforderlich ist ein technischer Zugang zu den CDR in Ihrem Backend.
  • Giro-e cashpoint: Statt Strom und Zeit werden Waren über eine SB-Kasse verkauft oder Spenden eingeworben. Per Touchscreen die Produkte/die Unterstützung in den Warenkorb legen und mit der kontaktlosen Girokarte in Sekunden bezahlen, ohne dass eine PIN-Eingabe erforderlich ist.
  • Giro-e order: Anstelle eines Touchscreens können Produkte oder Dienstleistungen über eine beliebige App von Ihnen verkauft werden. Mit einer API-Anbindung bezahlen Nutzer mit Giro-e direkt bei Ihnen. Perfekt zum Beispiel für eine Mieter-App im Wohnquartier.
  • Giro-e external: Sie haben einen RFID-Kartenleser in Ihrer Hardware und möchten damit komfortabel Zahlungen auslösen? Sie können von uns lernen, wie Girokarten ausgelesen und die Daten an uns übermittelt werden. Damit sind nahezu unbegrenzt Anwendungen möglich: Sharing von (Klein-)Fahrzeugen, Vermieten von Schließfächern, Verkaufen von Automatenprodukten, … Sprechen Sie uns gerne an.

Ihre Fragen zu den Modulen richten Sie gerne direkt per Mail an vertrieb@giro-e.de . Wir melden uns gerne.

 

Wie im Sportpark Loherhof Körper und Fahrzeug aufgeladen werden

Seit nun mehr als 25 Jahren gilt der Loherhof in Geilenkirchen – nördlich von Aachen – als Vorzeigeobjekt für umweltfreundliche Energieversorgung. Die Firma Franz Davids versorgt auf der alten Klosteranlage mehr als 400 Menschen mit Strom und Wärme aus regenerativen Energien. Der Energiebedarf ist enorm. Dazu gehören das Freshman-Institut der FH Aachen, mit über 350 Studierenden die auf dem Loherhof leben, sowie soziale Einrichtungen der Median-Gruppe. Im Jahr 1994 ist ein Sportpark mit Tennis- und Badmintonhallen, Fitnesscenter und Restaurant hinzugekommen. Außerdem wird dieses Jahr der Golfpark des Loherhof auf 18-Loch erweitert.

Durch eine 270 kW-Windkraftanlage wird der Strombedarf jenseits der Grundlast gesichert. Diese versorgt den Loherhof seit 1996 mit Strom und soll noch in diesem Jahr durch eine 750 kW Anlage „repowered“ werden. Die Grundlast wird durch zwei Blockheizkraftwerke gesichert. Hinzukommen PV-Anlagen mit einer Leistung von mehr als 400 kW.

Somit erzeugt der Loherhof den größten Teil seines Strom- und Wärmebedarf selbst und betreibt ein kleines Versorgungsnetz.

Seit Februar 2019 ist die Reichweite der Nutzung von regenerativen Energien des Loherhof vergrößert worden. Durch sechs Lademöglichkeiten and drei Säulen möchten man dazu beitragen, dass die Elektromobilität in die Erfolgsspur kommt. Das Zwischenladen an Standorten wie dem Loherhof soll ein zentraler Bestandteil der Elektromobilität werden und somit zu einer flächendeckenden und einheitlichen Ladeinfrastruktur beitragen.

Dank der kontaktlosen Bezahlmöglichkeit Giro-E der GLS Bank und mit der durch Wind- und Sonne erzeugten regenerativen Energie, können alle Kunden ab sofort vergünstigt für 23 ct/kWh „tanken“.

Sie möchten es ausprobieren? Hierhin finden Sie die neuen Giro-e Ladepunkte: Moovility.me: Loherhof

Parkstrom zeigt kWh-genaues Laden mit Giro-e

Am Mittwoch, den 05.12.2018, veranstaltet Parkstrom im GENO-Haus in Stuttgart einen kostenfreien Praxistag

„kWh-genaues Laden“: E-Auto laden im GENO-Haus.

Zwischen 9.30 Uhr und 14.00 Uhr erhalten interessierte Gäste in kurzen Vorträgen einen aktuellen Überblick zur Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Neben der Vorstellung der vor Ort neu installierten eich- und messkonformen Ladesäulen sowie Informationen zu den aktuellen Fördermöglichkeiten erfahren Sie einiges zu alternativen genossenschaftlichen Finanzierungsmodellen auch für EE-Anlagen.

Mit dabei ist natürlich auch Giro-e, sowohl für die Direktbezahlung an den Ladepunkten im GENO-Parkhaus als auch in einigen weiteren Anwendungsfeldern. Treffen Sie ausgewiesene Fachleute der Branche zum direkten Austausch im kleinen Kreis.

Nähere Informationen zum Programm erhalten Sie unter info@parkstrom.de (die Plätze für Ihre kostenfreie Anmeldungen via E-Mail sind leider begrenzt).

Selbstverständlich können Sie mit Ihrer eigenen kontaktlosen Girokarte direkt vor Ort einen Ladevorgang testweise starten und so die Abrechnung auf Ihrem eigenen Konto erleben.

Treffen Sie uns live in Stuttgart – wir freuen uns auf Sie.

 

Gesundheitswelt Chiemgau nutzt Giro-e an ihren Ladepunkten

Im neuen Parkhaus der Gesundheitswelt Chiemgau, Bad Endorf, sind vier Ladepunkte in Betrieb gegangen. Als Gast der Chiemgau Thermen, des Thermenhotel Ströbinger Hof und einiger weiterer Angebote können die E-Fahrzeuge jetzt während des Aufenthaltes entspannt mit der kontaktlosen Girokarte über Giro-e geladen werden, wie immer ganz ohne Voranmeldung oder spezieller Ladekarte. Während als Besucher der Thermen das reine Parken kostenlos bleibt, wird für das Laden ein fairer Preis auf Kilowattstunden-Basis abgerechnet, der vor Ladebeginn selbstverständlich zur Bestätigung angezeigt wird.

Mit diesem Angebot werden die bisher in den Ladeverzeichnissen noch relativ dünn vorhandenen Lademöglichkeiten in der Region ein Stück verbessert – und das an einem Ort mit perfekter Ladeweile.

Koordinaten bei Moovility

 

 

Giro-e erfüllt Forderungspapier des Verbraucherzentrale Bundesverband schon jetzt

 

Der „Verbraucherzentrale Bundesverband“ hat sich gemeinsam mit Verbänden der E-Mobilität die aktuelle Situation an Ladesäulen in Deutschland angeschaut und zahlreiche Missstände aufgedeckt. Daraus entstanden ist ein Forderungspapier, dass parallel seine Verbreitung über einige Medien [1] gefunden hat. Wir sind stolz und froh, dass Giro-e alle Wünsche zur Zahlungsabwicklung aus dem Verbraucherschutz bereits jetzt erfüllt:

  • Preismodelle auf Basis von Kilowattstunden: Giro-e unterstützt gleich drei Preiskomponenten, die beliebig kombiniert werden können: Abrechnung nach kWh (soweit eichrechtlich von Ladesäulenhardware zulässig), Abrechnung nach Zeit (als ergänzende Parkgebühr – zur Vermeidung von Ladesäulenblockaden), Startpreis (Regulierung zum echten Laden statt günstigen Parken fast voller Fahrzeuge)
  • Transparenz – Preisangabe vor Ladestart: eine der Kernkomponenten von Giro-e. Vor Ladestart werden alle Preisbestandteile explizit angezeigt und müssen durch bewusste Handlung des Nutzers bestätigt werden. Nach Abschluss des Ladevorgangs kann auf Wunsch die Abrechnung direkt per E-Mail übermittelt werden.
  • Faire Roaming-Preise: Da Giro-e die erforderliche Technik zwischen den Roaming-Partnern spürbar reduziert, wirkt sich dies auch zwingend auf die Preiskalkulation aus, die von den Betreibern entsprechend fair gestaltet werden kann.
  • Vereinheitlichung der Zugangssysteme: Die Nutzung der Girokarte und der üblichen Bankverbindung sorgt für bekannte einfache Mechanismen bei höherer Sicherheit einer Bankkarte. Zusätzlich können völlig problemlos eigene Flottenkarten in Giro-e integriert werden.
  • Spontanes Laden ohne Abonnement: Giro-e ermöglicht pseudonymes Laden ohne Voranmeldung oder vorherigen Abschluss eines Sondervertrages. Einfach die vorhandene Bankkarte an die Ladesäule halten und die Kosten wenige Tage später auf dem Kontoauszug sehen.
  • Eindeutige Beschilderung der Ladeplätze: Wir weisen die Betreiber von Ladeinfrastruktur auf dieses Thema aktiv hin. Allerdings ist hier auch der Gesetzgeber noch gefragt, eindeutige Schilder und Reglementierungen zu definieren.
  • Defekte Ladesäulen zeitnah reparieren: nur funktionierende Ladesäulen können Umsätze erzielen. Wir können mit Giro-e durch Nutzungsstatistiken Hinweise auch zu technischen Ausfällen geben.
  • Datenschutz und Datensicherheit: Die deutsche Girokarte ist deutlich sicherer als andere Ladekarten, eine versuchte Kartenfälschung wäre viel aufwändiger. Giro-e als Abrechnungssystem wurde explizit auf Grundlage besonderer Datensicherheit und Datensparsamkeit entwickelt. So lassen wir nur verschlüsselte Datensätze von Kartendaten von der Ladesäule zu Giro-e überhaupt zu.
  • Zentrale Stelle für Informationen zu Ladestationen: diese Forderung unterstützen wir gerne. Bereits jetzt können via öffentlich zugänglicher API die in Giro-e nutzbaren Ladepunkte kostenlos abgerufen und durch Dritte genutzt werden.

Sehr gerne beraten wir Sie als potenzielle Betreiber, wie Sie Giro-e in Ihrer Ladeinfrastruktur nutzen können. Sprechen Sie uns an: vertrieb@giro-e.de

[1] Süddeutsche Zeitung, Finanz-Nachrichten