Giro-e für Betreiber

 

Sie möchten Giro-e als bevorzugtes oder zusätzliches Zahlungsmittel an Ihren Ladesäulen einsetzen? Hier beantworten wir die ersten Fragen für Betreiber. Für Rückfragen, Erstinformationen und eine direkte Beratung erreichen Sie uns unter vertrieb@giro-e.de.

 

Giro-e in drei Sätzen

Mit Giro-e bieten wir Ihnen eine intuitive Bezahlweise, die jedem Kunden, Gast oder Mitarbeitenden das direkte Bezahlen an Ihrer Ladesäule ermöglicht – ohne jegliche Vorabregistrierung. Wir ermöglichen Ihnen individuell anpassbare Abrechnungsmodelle und erschließen mit Ihnen weitere Anwendungsfelder. Dabei bieten wir Ihnen Support und Beratung vom ersten Moment: wir unterstützen gerne schon bei der Planung Ihrer Ladeinfrastruktur, helfen bei der Wahl der Partner bis zum technischen Backend – alles aus einer Hand.

 

Wie funktioniert Giro-e aus Betreibersicht?

Die Bezahlung der Ladevorgänge erfolgt per zeitnahem Lastschrifteinzug beim Endkunden. Damit wir Ihnen die Beträge gutschreiben können, benötigen Sie bei der GLS Bank ein Geschäftsgirokonto, selbstverständlich mit Leistungen wie FinTS oder EBICS für den einfachen Datenaustausch mit Ihrer Buchhaltung. Das Konto erhalten Sie im Paket mit dem Giro-e Backend besonders günstig.

Im kaufmännischen Giro-e Backend verwalten Sie die gewünschten Preise für die Ladevorgänge an Ihren Säulen mit den Komponenten Startpreis (bzw. Pauschalpreis), Abrechnung je Zeit und Abrechnung je kWh, die Sie beliebig kombinieren können. Über Preisgruppen und Rabattgestaltungen sind unzählige Variationen für nahezu jeden Bedarf möglich. Nach der Ersteinrichtung übernehmen wir komplett und automatisch die kaufmännische Abwicklung gegenüber den Endkunden für Sie.

Im Backend können Sie zahlreiche Statistiken und Auswertungen nutzen, um die Auslastung Ihrer Ladesäulen zu prüfen und ggf. Nachweise für Ihre eigene Buchhaltung zu generieren.

 

Ich möchte neue Ladesäulen aufstellen

Gerne beraten wir Sie nicht nur zu der Einführung von Giro-e als innovatives Zahlungsmedium, sondern unterstützen auch bei der Wahl des Ladesäulen-Herstellers, eines geeigneten technischen Backends für Ihren Betrieb und blicken mit unserer Erfahrung auf den geplanten Standort.

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf via vertrieb@giro-e.de . Wir rufen sehr gerne kurzfristig zurück und besprechen gemeinsam mögliche nächste Schritte.

 

Ich möchte bereits bestehende Ladesäulen mit Giro-e ausstatten

Aktuell sind noch nicht die Ladesäulen aller Hersteller für Giro-e vorbereitet. Neben EBG compleo als Pilotpartner arbeiten wir im Hintergrund intensiv mit mehreren weiteren Herstellern bereits an der Umsetzung. Je nach Hersteller ist auch eine Umrüstung bereits bestehender Säulen ohne Austausch des Kartenlesers möglich.

Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf via vertrieb@giro-e.de und beschreiben kurz Ihre bereits vorhandene Ladeinfrastruktur sowie das genutzte technische Backend. Wir rufen sehr gerne kurzfristig zurück und besprechen gemeinsam mögliche nächste Schritte.

 

Was kostet mich Giro-e?

Neben den Kosten für das GLS Geschäftskonto mit 7,50 € im Monat und dem obligatorischen GLS Beitrag* in Höhe von 60 € pro Jahr fallen keine weiteren Fixkosten für Sie an, auch nicht für die Nutzung des Giro-e Backends. Jeden tatsächlich abgerechneten und eingezogenen Ladevorgang bepreisen wir anschließend variabel zu fairen Konditionen. Wenn Sie beispielsweise Ladevorgänge verschenken wollen, dann stellen wir Ihnen diesen Buchungssatz ebenfalls kostenlos, um so gemeinsam Elektromobilität zu unterstützen. Das Bonitätsausfallrisiko übernehmen wir ebenfalls für Sie: sollte ein Nutzer mal nicht zahlen, so kümmern wir uns um die Forderungsverwaltung. Ihre Gutschrift ist garantiert.

 

Wer kann Giro-e an meinen Ladesäulen nutzen?

Jeder Inhaber einer kontaktlosen Girocard, egal von welcher Bank in Deutschland, kann Giro-e ohne vorherige Registrierung nutzen. Stand Anfang 2018 waren bereits rund 35 Millionen dieser Karten im Umlauf, bis Ende 2020 werden über 70 Millionen Nutzer eine kontaktlose Girocard im Geldbeutel haben.

 

Ich benötige unkomplizierte Lademöglichkeiten für Mitarbeitende und Gäste.

Genau dafür ist Giro-e perfekt. Neben verschiedenen Konditionsmodellen können Sie zusätzliche interne Rabatte für festgelegte Gruppen ermöglichen und Gästen individuell die Aufladung des Fahrzeugs schenken. Selbst für die nächtliche Nutzung durch Nachbarn können Sie sehr attraktive Angebote schaffen.

 

Wie sieht es mit dem Eichrecht aus?

Giro-e ist primär ein Abrechnungsmodul, das in den aktuellen Baumusterprüfungen zur Eichrechtsfähigkeit der Ladesäulenhersteller nicht berücksichtigt werden muss. Dennoch können wir selbstverständlich an uns gelieferte und korrekt signierte Abrechnungsdatensätze in unserem Nutzer-Interface so darstellen, dass damit die Echtheit der Signatur und die Richtigkeit des Datensatzes geprüft werden kann.

 

Giro-e in Ihrer Kantine oder im internen Shop

Gutes wird noch besser. Ab 2019 können Sie mit Giro-e nicht nur Strom und Zeit abrechnen, sondern auch Snacks und andere Kleinigkeiten im Unternehmen verkaufen. Möglich macht dies unser Giro-e Cashpoint, der über einen selbstbedienten Bildschirm intuitiv den Kauf und die Abrechnung ermöglicht. Auch hier nehmen Sie bei Interesse gerne mit uns Kontakt auf via vertrieb@giro-e.de . Wir stellen Ihnen unseren ersten Prototypen schon jetzt vor.

 

Giro-e aus Nutzersicht

haben wir für Sie in einem getrennten Beitrag zusammengestellt.

 

Unsere Giro-e Broschüre

können Sie hier als Download-PDF bekommen

 

* Der GLS Beitrag ist die Voraussetzung für die Nutzung all unserer Angebote. Der GLS Beitrag ist die nachhaltigste Form der Finanzierung für eine Bank – passend zur nachhaltigsten Bank Deutschlands. Er macht Sie und uns – als GLS Gemeinschaft – ein Stück weit unabhängiger von den unabsehbaren Entwicklungen der Finanzmärkte. Und er ist die Garantie für unser langfristiges, sinnvolles Wirken und die Weiterentwicklung unseres werteorientierten Bankgeschäfts. Mehr Informationen hier: GLS Beitrag auf gls.de