Giro-e erfüllt Forderungspapier des Verbraucherzentrale Bundesverband schon jetzt

 

Der „Verbraucherzentrale Bundesverband“ hat sich gemeinsam mit Verbänden der E-Mobilität die aktuelle Situation an Ladesäulen in Deutschland angeschaut und zahlreiche Missstände aufgedeckt. Daraus entstanden ist ein Forderungspapier, dass parallel seine Verbreitung über einige Medien [1] gefunden hat. Wir sind stolz und froh, dass Giro-e alle Wünsche zur Zahlungsabwicklung aus dem Verbraucherschutz bereits jetzt erfüllt:

  • Preismodelle auf Basis von Kilowattstunden: Giro-e unterstützt gleich drei Preiskomponenten, die beliebig kombiniert werden können: Abrechnung nach kWh (soweit eichrechtlich von Ladesäulenhardware zulässig), Abrechnung nach Zeit (als ergänzende Parkgebühr – zur Vermeidung von Ladesäulenblockaden), Startpreis (Regulierung zum echten Laden statt günstigen Parken fast voller Fahrzeuge)
  • Transparenz – Preisangabe vor Ladestart: eine der Kernkomponenten von Giro-e. Vor Ladestart werden alle Preisbestandteile explizit angezeigt und müssen durch bewusste Handlung des Nutzers bestätigt werden. Nach Abschluss des Ladevorgangs kann auf Wunsch die Abrechnung direkt per E-Mail übermittelt werden.
  • Faire Roaming-Preise: Da Giro-e die erforderliche Technik zwischen den Roaming-Partnern spürbar reduziert, wirkt sich dies auch zwingend auf die Preiskalkulation aus, die von den Betreibern entsprechend fair gestaltet werden kann.
  • Vereinheitlichung der Zugangssysteme: Die Nutzung der Girokarte und der üblichen Bankverbindung sorgt für bekannte einfache Mechanismen bei höherer Sicherheit einer Bankkarte. Zusätzlich können völlig problemlos eigene Flottenkarten in Giro-e integriert werden.
  • Spontanes Laden ohne Abonnement: Giro-e ermöglicht pseudonymes Laden ohne Voranmeldung oder vorherigen Abschluss eines Sondervertrages. Einfach die vorhandene Bankkarte an die Ladesäule halten und die Kosten wenige Tage später auf dem Kontoauszug sehen.
  • Eindeutige Beschilderung der Ladeplätze: Wir weisen die Betreiber von Ladeinfrastruktur auf dieses Thema aktiv hin. Allerdings ist hier auch der Gesetzgeber noch gefragt, eindeutige Schilder und Reglementierungen zu definieren.
  • Defekte Ladesäulen zeitnah reparieren: nur funktionierende Ladesäulen können Umsätze erzielen. Wir können mit Giro-e durch Nutzungsstatistiken Hinweise auch zu technischen Ausfällen geben.
  • Datenschutz und Datensicherheit: Die deutsche Girokarte ist deutlich sicherer als andere Ladekarten, eine versuchte Kartenfälschung wäre viel aufwändiger. Giro-e als Abrechnungssystem wurde explizit auf Grundlage besonderer Datensicherheit und Datensparsamkeit entwickelt. So lassen wir nur verschlüsselte Datensätze von Kartendaten von der Ladesäule zu Giro-e überhaupt zu.
  • Zentrale Stelle für Informationen zu Ladestationen: diese Forderung unterstützen wir gerne. Bereits jetzt können via öffentlich zugänglicher API die in Giro-e nutzbaren Ladepunkte kostenlos abgerufen und durch Dritte genutzt werden.

Sehr gerne beraten wir Sie als potenzielle Betreiber, wie Sie Giro-e in Ihrer Ladeinfrastruktur nutzen können. Sprechen Sie uns an: vertrieb@giro-e.de

[1] Süddeutsche Zeitung, Finanz-Nachrichten